Die Schwitzhüttenzeremonie
Neugeburt aus der Erde

 

Schwitzh├╝tte

 

Die Schwitzhüttenzeremonie ist eine existentielle Erfahrung. Als Mensch werden wir wieder Teil der Schöpfung, wie der Grashalm, die Ameise und der Berg. Das geschieht dadurch, dass wir „in den Bauch“ Gaias, der Erde, eingehen, in den ewig schöpferischen Kessel ihrer vier Elemente und ihres immer lebendigen Bewusstseins. Was wir als „Reinigung“ bezeichnen, ist das Loslassen von Strukturen, die unser Alltagsbewusstsein bestimmen, und zwar allein durch den Kontakt zur Erde, den Dampf, die Hitze – und vor allem durch die Weisheit der glühenden Steine. Wir richten uns darauf aus...durch unsere Vorbereitung (des Ortes, unserer Gebetsbeutelchen) und eine hingebende Haltung.

Die Schwitzhüttenzeremonie ist uralt und wurde in vielen Gegenden der Erde begangen – natürlich insbesondere in gemäßigten und kälteren Klimazonen. Das ist die „Ur-Sauna“, bei der die Reinigung noch eine ganzheitliche war. Sie wurde in Zusammenhang mit verschiedenen wichtigen Lebensereignissen, als Reinigung vor anderen Ritualen sowie zur Heilung verwendet.

Nach jahrelangem Lernen bei dem Lakota Holy Man Archie Fire Lame Deer praktizierte ich die Zeremonie lange in dieser Form. Inzwischen habe ich mich davon gelöst und nehme in Dankbarkeit die Essenz mit in einer freieren, mehr dem Weiblichen verpflichteten und meiner jetzigen Entwicklung besser entsprechenden Form.

Schwitzh├╝tte Linz

Frauen, welche in ihrer Mondzeit (Menstruation) sind, sollen wissen, dass sie sich in einer sehr besonderen Phase ihres Zyklus bzw. ihrer persönlichen Kraft befinden. Wir westlichen Frauen haben nicht mehr gelernt, diese Zeit jeweils unserer Reinigung, Rückverbindung und Rekreation zu widmen. Es ist eine Zeit großer Sensibilität und spiritueller Kraft, zugleich aber auch großer Verletzlichkeit. In der Zaunreiter-Akademie sind Mondfrauen an den Tagen der Schwitzhüttenzeremonien willkommen und es steht ihnen frei, im Bewusstsein oben genannter Tatsachen in die Schwitzhütte zu gehen oder aber einen anderen ruhigen Ort aufzusuchen, wo sie für bzw. unter sich sein können. Es wird im Teaching auf diese besondere Phase eingegangen und es wird ihnen, sollten sie nicht in die Schwitzhütte gehen, das wunderbare Ritual des Erde-Rührens angeboten. Auch gibt es genügend Zeit für sie, um in konzentrierter Form Gebetsbeutelchen machen zu können.

 

Termine

Schwitzhüttenzeremonie zum Frühlingsbeginn / zur Ostervorbereitung
01. 04. 23, Sa 10 – ca. 20 Uhr

Schwitzhüttenzeremonie zur Ahnenzeit und zum keltischen Jahresbeginn
04. 11. 23, Sa 10 – ca. 20 Uhr

Ablauf Reinigung des Platzes, Aufbau und Einführung, Suppe, Gebetsbeutelchen herstellen, Zeremonie, gemeinsames Abendessen (Buffet), Abschlusskreis.
Leitung Barbara Buttinger-Förster
Ausgleich € 90 + Speisenbeitrag zum Buffet (Salat, Suppe, Kuchen, Obst, Brot, Käse etc....)
Kinder über 6 Jahre: € 25,-; darunter frei
Jugendliche und junge Erwachsene bis ca. 27 Jahre: nach Selbsteinschätzung, Mindestbeitrag € 50,-
Arbeitslose und Menschen in materiellen Krisensituationen: nach Absprache
Mitzubringen wetterfeste Arbeitskleidung, feste Schuhe, Schwitzkleidung (leicht, Baumwolle), Badetuch, Unterlage zum Sitzen (besonders bei Kälte!), ev. Arbeitshandschuhe, Taschenlampe und Taschenmesser
Buffetbeitrag (bitte fertig – soll keinen Arbeitsaufwand mehr benötigen)
Wetter Die Schwitzhüttenzeremonie findet normalerweise bei jedem Wetter statt. Eine Ausnahme ist jedoch große Trockenheit. Es ist dann an dem betreffenden Ort zu gefährlich, das Feuer zu entzünden, und es wird kurzfristig eine andere Form der Rückverbindung mit Gaia, der Mutter allen Lebens, angeboten.
Anmeldung Anmeldung, Ermäßigungs- und Stornobedingungen

 

 

 

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